Vatertag

Himmelfahrt, Feiertag, Herrentag und …. Vatertag!

Wie sagt das Sprichwort so treffend?

Der Erfolg hat viele Väter.
Der Misserfolg ist eine Waise.

Am Vatertag ist eine gute Gelegenheit bisheriger Ideen zu gedenken, ein paar zu zeugen und ggf. auch welche zu adoptieren und sie heranwachsen zu sehen.

 

 

 

Gegner der Kreativität: Tunnelblick

Zu den Gegnern der Kreativität gehört der Tunnelblick.
Insbesondere bei Stressempfinden macht er sich zunehmend bemerkbar.
Er engt die Sicht und das Denken ein.
Es wird nur noch bemerkt was im eingeengten Blickfeld stattfindet bzw. dort hineinpasst.
Optionen und sogar fertige Lösungen, die nicht im Kegel der Aufmerksamkeit liegen, werden übersehen.

 

Bloss vorsichtig!

Aus Angst etwas falsch zu machen bleiben viele Ideen unausgesprochen.

Gerade in Gruppen halten sich bestimmte Teilnehmer lieber etwas zurück, während andere dominieren.
Die Ursachen für übertriebene Zurückhaltung sind vielfältig; oft wurden schlechte Erfahrungen gemacht.
Auch kann sich darin die Unternehmenskultur und der Umgang mit abweichenden Meinungen widerspiegeln.
Dann ist grundsätzliches Handeln erforderlich.

Der Kreativitätsexperte Edward de Bono meint ebenfalls; viele Ideen zu haben, von denen einige falsch sind, ist besser, als immer recht zu haben und überhaupt keine Ideen zu haben.

In von mir moderierten Kreativsitzungen haben gerade solche „Stillen Wasser“ oft wesentliche Impulse geliefert, von denen dann alle profitiert haben.

Gute Ideen nicht verstauben lassen

Jäger und Sammler waren unsere Vorfahren.
Und so liegt uns beides im Blut.
Einmal entfacht kommen uns diese Ursprünge auch bei kreativen Prozessen zu Gute.

So wertvoll dann all die gewonnen Ideen sind, sie wollen auch umgesetzt werden.
Vielversprechende Ideen sind viel zu wertvoll, um sie verstauben zu lassen.

Entsprechend lohnt es sich die Vertiefung und Realisierung zum festen Bestandteil des kreativen Kreislaufs des Unternehmens bzw. des Umfeldes zu machen.

 

Rollen und Perspektiven bei Kreativtätstechniken

Bei einigen Kreativitätstechniken ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg die Annahme der jeweiligen Rolle.
Beispielsweise die Rolle des Kritikers, des Realisten oder des Träumers.
Nur fühlen wir uns von Hause aus meist unterschiedlich wohl in den verschiedenen Rollen.
Anstatt der Rolle zu entfliehen lohnt es sich ihre Möglichkeiten zu ergründen, die Perspektiven zu nutzen.

 

And remember, no matter where you go, there you are.

Confucius

 

Kreativität ohne Motivation?

Lust verkürzt den Weg.

William Shakespeare

 

Kreativität ohne Motivation ist wie Segeln ohne Wind.

Karsten Noack

 

Ordnung, Chaos und Kreativität

Weit verbreitet ist die Meinung, dass Innovation und Kreativität ihre Wurzeln in der Unordnung haben.
Sie werden geboren wie Sterne im Chaos des Urknalls.

Das klingt im Kontext professioneller Ideenfindung eventuell etwas zu anarchistisch.
Und doch gilt es bestehende Ordnung in Frage zu stellen und dem Festgefahrenem ein Schnäppchen zu schlagen.
Etablierte Systeme kennzeichnen sich meist über ein großes Beharrungsvermögen aus, eine Massenträgheit, die erst überwunden werden muss damit die Dinge in Bewegung kommen.

Aus dieser Beobachtung resultiert die existentielle Bedeutung, die der Kreativität in der Unternehmenskultur zukommt.

 

Humor und Kreativität

Humor ist eine besondere Fähigkeit.
Humor erfordert die Perspektive zu wechseln – die Dinge auf eine unerwartete Weise zu betrachten.
Und genau das ist grundlegend für Kreativität.

 

How instead of why

Some people see things as they are and say, “Why?”.
I dream things that never were and say, “Why not?”

Georg Bernhard Shaw

Let me add “How?”

 

Chaos und Kreativität

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.

Friedrich Nietzsche

 


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